Die Wörter auf der Buchungsseite
Zuletzt geprüft: 6. August 2026
Achtundzwanzig Begriffe, die auf jeder Buchungsseite auftauchen und auf keiner erklärt werden. Tippe einen an, um zu sehen, was er bedeutet.
Verpflegung
Alles dazu, was du bekommst und was nicht. Die ausführliche Fassung steht auf der Seite zu Frühstück und Verpflegung.
- Ein kaltes Frühstück: Brot, Gebäck, Butter, Marmelade, oft Käse und Schinken, dazu Kaffee, Tee und Saft. Nichts wird frisch zubereitet.
- Ein warmes Frühstück — Eier, Speck, Würstchen, Bohnen, Toast. Deutlich größer als ein kontinentales und meist genug, um das Mittagessen ausfallen zu lassen.
- Selbstbedienung, warme und kalte Speisen nebeneinander. Das Standardformat in größeren Hotels und normalerweise die größte Auswahl.
- Im Preis sind überhaupt keine Mahlzeiten enthalten. Du zahlst für das Bett und sonst nichts.
- Das Zimmer plus Frühstück. Gleichzeitig der Name für eine kleine, inhabergeführte Pension, in der das die Standardvariante ist.
- Frühstück und eine weitere Mahlzeit, fast immer das Abendessen. Getränke werden normalerweise separat berechnet.
- Alle drei Mahlzeiten enthalten. Getränke kosten meist trotzdem extra, und genau dort wächst die Rechnung.
- Alle Mahlzeiten, Snacks und die meisten Getränke. Welche Getränke, schwankt stark — lokales Bier und Wein sind typischerweise dabei, importierte Spirituosen und Cocktails typischerweise nicht.
Zimmer und Bäder
Was du tatsächlich buchst, wenn der Zimmername aus drei Wörtern besteht.
- Das Bad liegt in deinem Zimmer und nur du benutzt es. Wenn eine Zimmerbeschreibung nicht „en-suite“ sagt, geh von einem geteilten Bad aus.
- Ein Zimmer mit Etagenbetten, geteilt mit anderen Reisenden und bettweise verkauft. Die Größen reichen von vier bis zwanzig Betten; kleiner heißt meist ruhiger.
- Ein gemischtes Mehrbettzimmer steht allen Geschlechtern offen; die meisten Hostels verkaufen zusätzlich reine Frauenzimmer, manche reine Männerzimmer. Beides ist ganz normal zu buchen.
- Dein eigenes abschließbares Zimmer innerhalb eines Hostels, meist weiterhin mit geteiltem Bad, geteilter Küche und gemeinsamem Aufenthaltsraum. Günstiger als ein Hotel, ruhiger als ein Schlafsaal.
- Ein Twin hat zwei Einzelbetten, ein Double ein großes Bett. Das falsche zu buchen ist der häufigste Fehler bei Unterkünften überhaupt.
- Ein einzelner Raum mit Bett, Wohnbereich und Küchenzeile, dazu ein separates Bad. Das Kleinste, was noch als Apartment durchgeht.
Geld und Gebühren
Die Kosten, die im verglichenen Preis nicht drinstehen. Jede davon ist normal und legal — sie kommen nur an unterschiedlichen Stellen dazu.
- Eine örtliche Abgabe pro Person und Nacht, bei der Ankunft oder beim Auschecken kassiert. Festgelegt von der Stadt, nicht vom Haus, und meist nicht im Online-Preis enthalten.
- Ein Betrag, der auf deiner Karte für mögliche Schäden geblockt wird und ein paar Tage nach der Abreise freigegeben wird. Es ist eine Reservierung, keine Abbuchung — dein verfügbares Guthaben schrumpft trotzdem, solange du unterwegs bist.
- Eine verpflichtende Tagespauschale zusätzlich zum Zimmerpreis, die Einrichtungen abdeckt, ob du sie nutzt oder nicht. Am häufigsten in den USA.
- Eine einmalige Gebühr bei Apartmentbuchungen, einmal pro Aufenthalt statt pro Nacht. Sie macht kurze Aufenthalte pro Nacht deutlich teurer, als der angezeigte Preis vermuten lässt.
- Eine Hostelgebühr für Bettzeug oder ein Handtuch, pro Aufenthalt oder pro Nacht. Ein eigenes Reisehandtuch spart die Hälfte davon.
- Ein Aufpreis, wenn eine Person ein Zimmer belegt, dessen Preis für zwei kalkuliert ist. Üblich bei Rundreisen, Resorts und Halbpensionshotels.
- Du kannst bis zu einem genannten Datum kostenlos stornieren, danach zahlst du einen Teil oder den ganzen Aufenthalt. Zu lesen ist das Datum, nicht die Formulierung.
Ankunft, Abreise und Hausregeln
Die praktischen Rahmenbedingungen, an denen hängt, ob eine Ankunft reibungslos läuft.
- Der früheste Zeitpunkt, zu dem du ins Zimmer kannst, und der späteste, zu dem du draußen sein musst. Typisch ab 15:00 Uhr und bis 11:00 Uhr — womit an beiden Enden der Reise eine Lücke bleibt.
- Früher hinein oder länger bleiben als üblich. Manchmal kostenlos, wenn das Haus leer ist, meist ein kostenpflichtiges Extra und nie etwas, womit man planen sollte.
- Niemand empfängt dich: eine Schlüsselbox, ein smartes Schloss oder ein Code, der vorab kommt. Standard bei Apartments — und es heißt, mit geladenem Handy und Internet anzukommen.
- Wann die Rezeption tatsächlich besetzt ist. Kleine Pensionen schließen oft abends, eine späte Ankunft muss also vor der Reise abgesprochen werden.
- Dein Gepäck vor dem Check-in oder nach dem Check-out im Haus lassen. In den meisten Hotels und Hostels kostenlos — und das, was einen Abreisetag überhaupt nutzbar macht.
- Eine abschließbare Box für Wertsachen im Hostel-Schlafsaal oder im Kapselhotel. Das Vorhängeschloss bringst du meist selbst mit — das nützlichste Teil im Hostelgepäck.